Heimprogramm

für Epicondylitis lateralis humeri

Heimprogramm_schraeg_V2

Dieses Heimprogramm wurde von Meret Liniger und Mirjam Mossner-Schneider mittels einer evidenzbasierten Literaturrecherche entwickelt. Sie absolvierten im Jahre 2014 das CAS Handtherapie (certificate of advanced studies) an der Zürcher Hochschule für Wirtschaft, Departement Gesundheit, unter der Lehrgangsleitung von Cornelia Struchen.

 

Im ambulanten Setting einer Praxis werden häufig Patienten mit EL (Epicondylitis lateralis) behandelt. Die Schmerzen als Leitsymptom zeigen sich vom akut- bis ins chronische Stadium.Mit der Anwendung eines standardisierten Heimprogrammes soll die Heilung unterstützt und einer Chronifizierung entgegen gewirkt werden.

Nachfolgend werden die 11 Übungen in kurzen Video-Clips im Detail erläutert:

Myofasciale Massage

Dehnen der Extensoren und Flexoren

 

erste Stabilisationsübung des Handgelenkes

zweite Stabilisationsübung des Handgelenkes

dritte Stabilisationsübung des Handgelenkes

vierte Stabilisationsübung des Handgelenkes

 

Kraftübung konzentrisch und exzentrisch der Extensoren

 

Kraftübung konzentrisch und exzentrisch der Flexoren

Kraftübung rein exzentrisch der Extensoren

Kraftübung rein exzentrisch der Flexoren

Kraftübung exzentrisch Extensoren und Flexoren kombiniert

 

Die Autorinnen gestalteten ein Heimprogramm mit einer Auswahl an Massage-, Dehnungs- und Kräftigungsübungen. Seit November 2014 wird es als Behandlungsgrundlage eingesetzt. Bei der Komplexität von Ursache und Symptomatik einer Epicondylitis lateralis erhebt das Heimprogramm keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Autorinnen wählten 20 Studien zwischen 2002-2014 aus und unterteilten diese in 3 Gruppen: Allgemeine therapeutische Interventionen (6), manuelle Techniken (5) sowie Kräftigung und Dehnen (9). Die Analyse zeigt, dass die nachhaltige Wirksamkeit der verschiedenen Interventionen noch ungenügend belegt ist, kräftigende Massnahmen und manuelle Techniken im Bereich der Schmerzreduktion und Funktionsfähigkeit einen positiven initialen Effekt haben. Der kurzfristig analgetische Effekt von manuellen Techniken erlaubt ein gesteigertes Kraft- und Dehnungsprogramm, welches zu einer schnelleren Heilung der betroffenen Sehne führt.

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